Logistikjobs-Bremen: Das Karriereportal für Bremen und Bremerhaven

Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten – Finanzspritzen für die berufliche Weiterbildung


Lebenslanges Lernen wird für ein erfolgreiches Berufsleben immer wichtiger. Doch Weiterbildung kostet eine Menge Geld, besondere dann, wenn der Arbeitgeber keinen Zuschuss gibt. Um die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung zu erhöhen, gibt es verschiedene Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten, vom sog. Meister-BAföG bis zur steuerlichen Absetzbarkeit von Lehrgangskosten.

Bremer Weiterbildungsscheck

Der Bremer Weiterbildungsscheck bietet eine finanzielle Unterstützung für Weiterbildungslehrgänge, die einen Bezug zum Berufsleben haben. Gefördert werden beschäftigte und unbeschäftigte Erwerbspersonen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen nicht über 25.600 € (steuerlich einzeln veranlagte Personen) bzw. 51.200 € (steuerlich gemeinsam veranlagte Paare) liegt. Mit dem Scheck werden pro Person grundsätzlich höchstens 50 Prozent der Kursgebühren übernommen. Die Obergrenze für die Kostenübernahme liegt bei 500 € pro Scheck. mehr…

Meister-BAföG: Förderung durch das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz

Gefördert werden ausschließlich Lehrgänge zur Aufstiegsfortbildung mit mehr als 400 Unterrichtsstunden (z.B. Verkehrsfachwirte, Fachkaufleute für Einkauf und Logistik, Logistikmeister/-in) mit einem „Maßnahmebeitrag“ für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, bei Vollzeitmaßnahmen zudem mit dem „Unterhaltsbeitrag“. Darüber hinaus kann zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren ein zinsgünstiges Darlehen beantragt werden. mehr…

Begabtenförderung berufliche Bildung – das Weiterbildungsstipendium

Wer seine Berufsausbildung besonders gut abgeschlossen hat, kann sich die berufliche Fortbildung (z.B. als Fachwirt/-in, Fachkaufmann/-frau oder Meister /-in) durch ein Weiterbildungsstipendium fördern lassen. Voraussetzung: Man muss bei Aufnahme in die Förderung jünger als 25 Jahre sein und die Abschlussprüfung mit sehr gutem Ergebnis bestanden haben, d.h. mindestens mit der Durchschnittsnote 1,9 (oder 87 Punkte), bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb unter die ersten Drei gekommen sein oder man weist die besondere Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule nach. mehr…

Bildungsgutschein

Wer arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann einen Bildungsgutschein zwecks Übernahme der Weiterbildungskosten bekommen. Die Entscheidung über eine Förderung trifft die zuständige Agentur für Arbeit. Voraussetzung: die Weiterbildung muss die Chancen erhöhen in den Arbeitsmarkt zurückzukehren. mehr…

Bildungskredit

Ziel des Bildungskredits ist es, die Ausbildung von Schülern und Studenten zu sichern und zu beschleunigen oder außergewöhnliche finanzielle Aufwendungen, die nicht durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gedeckt werden, zu decken. Voraussetzung: Die Bildungsgänge müssen von Ausbildungsstätten angeboten werden, die auch im Rahmen des BAföG anerkannt sind. Berechtigt, allerdings ohne Rechtsanspruch, sind beispielsweise Schüler an Fachschulen oder Studenten, die ein Weiterbildungsstudium absolvieren. Der Bildungskredit ist unabhängig vom eigenen Einkommen und Vermögen sowie dem der Eltern oder Lebenspartner. mehr…

Bildungsprämie

Die Bildungsprämie unterstützt Erwerbstätige mit einem Einkommen bis 20.000 € (40.000 bei Verheirateten) mit dem Prämiengutschein – oder dem Bildungssparen. Der Prämiengutschein kann bis zu 500,00 € Wert sein. Bei der Berechnung des zu versteuernden Einkommens werden Kinderfreibeträge berücksichtigt. mehr…

Steuerliche Absetzbarkeit

Weiterbildungskosten – zum Beispiel Lehrgangsgebühren, Fachbücher, Prüfungsgebühren, Fahrtkosten zum Veranstaltungsort – können bei der Steuererklärung berücksichtigt werden und so zu einer erheblichen Steuerersparnis führen. Die Weiterbildungskosten können als Werbungskosten in dem Jahr steuerlich geltend gemacht werden, in dem sie tatsächlich gezahlt werden. Bei Zuschüssen von Dritten, zum Beispiel durch den Arbeitgeber, reduzieren sich die steuerlich absetzbaren Aufwendungen. Zu beachten ist, dass bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Tätigkeit bereits ein Werbungskostenpauschbetrag pro Jahr vom Finanzamt berücksichtig wird, die Weiterbildungskosten somit nur berücksichtig werden, sowie sie diesen Pauschalbetrag übersteigen. Die Steuerersparnis hängt von der Höhe des jährlich zu versteuernden Einkommens und dem Familienstand ab. Sie kann rund 21 bis 23 Prozent der Weiterbildungskosten betragen.

Weiterbildungsförderung für Bundeswehrangehörige

Für Zeitsoldaten ist eine Förderung nach dem Soldatenversorgungsgesetz (SVG) möglich. Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen könnte darüber hinaus eine zusätzliche Förderung durch die Agentur für Arbeit (SGB III) in Frage kommen. mehr…

Weiterbildungsförderung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation

Die Unfall-Versicherungsträger (u.a. die Berufsgenossenschaften), die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) und die Landesversicherungsanstalten (LVA) gewähren für berufliche Bildungsmaßnahmen Ausbildungsbeihilfe und Leistungen zur beruflichen Rehabilitation bis zu 100 Prozent der Kosten. mehr…

Share