Logistikjobs-Bremen: Das Karriereportal für Bremen und Bremerhaven

Die berufliche Karriere planen: Aufstiegsfortbildungen für Logistiker


Aufstiegsfortbildungen für Logistiker  (Bild: © Daniel Ernst, fotolia)Eine Aufstiegsfortbildung soll die fachlichen Kompetenzen erweitern und den Weg zum beruflichen Aufstieg ebnen.  Damit verbunden ist oftmals die Übernahme eines größeren Verantwortungsbereichs und ein besseres Gehalt. Viele Beschäftigte in der Logistik nutzen jedes Jahr diese Möglichkeit zur „Höherqualifizierung“ und eröffnen sich so bessere Chancen in ihrem Berufsleben.

In der Regel setzt eine Aufstiegsfortbildung eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder eine einschlägige, meist mehrjährige Berufserfahrung in der Logistik voraus. Die Abschlüsse sind meistens bundeseinheitlich geregelt und anerkannt.

Aufstiegsfortbildungen für Logistiker mit IHK-Abschluss

Die Industrie-und Handelskammer haben ein gestuftes System der beruflichen Aufstiegsfortbildung mit entsprechenden Fortbildungsberufen entwickelt. Die meisten Fortbildungsberufe sind nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Inhalte, Ziele, Anforderungen und Prüfungsverfahren und Prüfungsvoraussetzungen werden von zuständigen Stellen festgelegt. Die Berufsbezeichnungen von Fortbildungsberufen sind rechtlich geschützt.

Die Prüfungen in den Fortbildungsberufen werden vor Prüfungsausschüssen der regionalen IHKs, in Bremen zum Beispiel vor der Handelskammer, abgelegt. Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung werden berufsbegleitend in Teilzeit, manchmal auch in Vollzeit von Bildungsträgern durchgeführt. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang zwar nicht verpflichtend, aber sehr zu empfehlen.

Hier eine Übersicht von Fortbildungsberufen für Mitarbeiter/-innen in der Logstik:

Fachwirte: Sie sind die kaufmännischen Führungskräfte innerhalb einer Branche.

Fachkaufleute: Sie sind die Funktionsspezialisten.

Industriemeister: Sind qualifizierte industriell-technische Führungskräfte.

Betriebswirte: Haben sich als Fachkaufleute oder Fachwirte bewährt und übernehmen selbstständige Managementaufgaben.

Technische Betriebswirte: Haben sich als Meister bewährt und übernehmen selbstständige Managementaufgaben.

Aufstiegsfortbildungen für Logistiker an Fachschulen

Fortbildungsabschlüsse, die an Fachschulen für Wirtschaft und Technik erworben werden können, schließen mit der staatlichen Abschlussbezeichnung „staatlich geprüft“ ab. D.h, dass die Prüfung nicht lediglich durch Prüfer der jeweiligen Fachschule erfolgt (trägereigene Prüfung), sondern zusätzlich Vertreter des Senators für Bildung in Bremen beteiligt sind.

Spitzenvertreter von Bund, Ländern und Sozialpartnern haben sich Anfang 2012 darauf geeinigt, die Fachschulabschlüsse dem akademischen Abschluss Bachelor gleichzustellen.

Hier eine Übersicht der in Bremen angebotenen Fachschulabschlüsse:

Aufstiegsqualifizierungen von Branchenakademien

Nicht staatlich geregelt und anerkannt, aber in der Logistikwirtschaft mit einem überaus positiven Image besetzt, sind Aufstiegsweiterbildungen, die von branchenbezogenen Management-Akademien oder Instituten angeboten werden.

In der Ausgestaltung ihrer Angebote orientieren sie sich an den branchenbezogenen Erfordernissen und sind zunächst an keine staatlichen oder gesetzlichen Vorgaben gebunden. Prüfungen können sie akademieintern so gestalten, wie sie möchten. Sie können Abschlüsse und Zertifikate vergeben und sind in der Bezeichnung der Abschlüsse frei. Die vergebenen Abschlüsse und Zertifikate haben in der Logistik zum Teil einen sehr hohen Wert und begründen oftmals branchenbezogene Karrierewege.

Hier stellvertretend einige Beispiele für entsprechende Angebote:

  • Kompakt Studium Logistik (BVL Campus)
  • ECG Programm für die Automobildistribution (BVL Campus/ECG Academy)
  • ELA-Zertifizierung (Zertifizierung von Logistikkompetenzen nach den Standards der European Logistics Association)
  • Hanselogistiker (ma-co maritimes competenzcentrum GmbH )
Share