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Hallo, ich bin neu hier!


Start in die Ausbildung (Bild: © denlitya, fotolia)Bin ich richtig gekleidet? Darf ich meine neuen Kollegen duzen? Was kann ich schon alles tun? Und wann ist Pause? Der erste Tag im neuen Ausbildungsbetrieb ist aufregend. Mit der richtigen Vorbereitung und Einstellung kann nichts schief gehen. Hier einige nützliche Tipps für den Einstieg.

 

Infos besorgen
Gut informiert ist halb gewonnen. Basisinfos über das Unternehmen, indem Du Deine Ausbildung beginnst, kannst Du schon vorher sammeln. Seit wann gibt es den Betrieb? Wer sind die Kunden? Welche Abteilungen gibt es? So bist Du gut vorbereitet und kannst mit Wissen und Interesse glänzen.

Pünktlichkeit
Einen Stein im Brett hast Du, wenn Du überpünktlich an Ort und Stelle bist. Also den Wecker rechtzeitig bimmeln lassen und eine Bahn oder Bus früher nehmen. Nicht vergessen: Vorher über den Fahrweg informieren, wie lange Du braucht. So kommt keine Panik am Tag X auf.

Was anziehen?
Ist ein Business-Outfit gefragt oder spezielle Arbeitskleidung? Welche Schuhe sind sinnvoll? Im Zweifel kannst Du schon vorher beim Ausbildungsbetrieb nachfragen. Bei der gewerblichen Ausbildung gibt es wegen der Arbeitssicherheit einen bestimmten Zwang: T-Shirt oder Hemd muss in die Hose gesteckt werden.

Guten Morgen
Es sollte selbstverständlich sein, „Guten Morgen!“, „Auf Wiedersehen!“ oder „Tschüss!“ zu sagen.

Sie oder Du
Wie werden einzelne Personen angesprochen? Sie, Du, eventuell mit Titel? Duzen ist solange Tabu, bis Dir das „Du“ angeboten wird. Solange Du unsicher bist, heißt es Herr oder Frau Müller-Lüdenscheid.

Hallo, ich bin neu
So kommt man gut an: Freundlich, offen und mit einem Lächeln auf die neuen Kollegen zugehen. Kleiner Tipp: Du solltest versuchen, Dir gleich Namen und Gesichter zu merken. So kannst Du später die Kollegen persönlich anreden und sie beeindrucken.

Notizen machen
Am ersten Ausbildungstag prasseln viele neue Informationen auf Dich ein. Es hilft daher, sich Notizen zu machen. Klug ist es auch, eine Liste mit den Namen der Kollegen, Telefonnummern und ihren Positionen zu erstellen. Die wirst Du in der ersten Zeit brauchen.

Fragen erwünscht
Wichtig ist es erst einmal, in Ruhe zu beobachten, wie die ungeschriebenen Gesetze in der neuen Firma lauten. Was sich nicht von selbst beantwortet, kann man dann immer noch fragen. Denn den Mund braucht man nicht zu halten, Fragen sind erwünscht. Was habe ich zu tun? Was wird von mir erwartet? Wo finde ich bestimmtes Material? Keine Angst: Mit diesen Fragen nervst Du nicht, sondern wirkst interessiert und lernwillig.

Handbremse anziehen
„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ heißt es in einem alten Sprichwort. Das stimmt heute immer noch, denn Azubis müssen zunächst kleine Brötchen backen, auch wenn das manchmal nervt. Du solltest also am ersten Tag nicht gleich mit tollen Verbesserungsvorschlägen kommen oder gar Ansprüche stellen. Für Kreativität ist immer noch Zeit. Kleiner Tipp: Nicht überheblich oder besserwisserisch sein, aber auch nicht zu schüchtern rüber kommen. Die Mischung macht’s.

Was nicht gut ankommt
Fragen wie: „Hab ich nach der Berufsschule frei?“ oder „Brauche ich eine Entschuldigung, wenn ich nicht kann?“. Aussagen wie: „Das kann ich nicht“ oder „Ich möchte lieber in eine andere Abteilung“.

Ich bin dann mal weg!
Zum Thema Feierabend: Auch wenn die Arbeitszeit offiziell bis 17 Uhr geht, sollte man nicht um Punkt fünf den Hammer fallen lassen. Wenn sich keiner um Dich kümmert, und das kann schon mal vorkommen, dann frage, ob Du noch etwas tun kannst.

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