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Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) für Logistik-Azubis


ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) (Bild: © Gina Sanders, fotolia)Wenn es in der Berufsschule, mit dem Ausbilder oder auch privat mal nicht so gut laufen sollte: Kein Grund zur Panik, oder gar die Ausbildung vorschnell abzubrechen. So genannte ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) bieten Unterstützung in schwierigen Phasen. Die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) sind für Jugendliche gedacht, deren erfolgreiche Ausbildung aufgrund von schulischen Schwierigkeiten oder privaten Problemen gefährdet ist.

Wer kann an abH teilnehmen?

  • Jugendliche, die sich in der Berufsausbildung befinden und schlechte Zensuren oder Zeugnisse in der Berufsschule haben.
  • Jugendliche, die ihre Ausbildung im Anschluss an eine Fördermaßnahme oder Sonderschule begonnen haben.
  • Jugendliche Auszubildende, die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben.
  • Jugendliche Auszubildende, die Schwierigkeiten im Betrieb haben und an einen Ausbildungsabbruch denken.
  • Jugendliche Auszubildende, die Hilfen im lebenspraktischen Bereich suchen.

Was leisten die abH?

  • Durch Förder- und Stützunterricht (zwischen 3 und 8 Stunden wöchentlich) werden die fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnisse sowie das Allgemeinwissen verbessert.
  • In Einzel- u. Kleingruppenunterricht (ca. 5 Teilnehmer) werden Schwierigkeiten in allen für die Prüfung wichtigen Themen des Berufsschulunterrichts besprochen und beseitigt.
  • Angst- und stressfreies Lernen, ohne Noten und Hausaufgaben in persönlicher Atmosphäre.
  • Lernen unter Einsatz von Fachbüchern, Modellen, PC und sonstigen Arbeitsmaterialien
  • In Einzelgesprächen gemeinsam nach Hilfen bei Schwierigkeiten am Ausbildungsplatz und bei lebenspraktischen Problemen suchen.
  • Für jeden Azubi wird ein individueller Förderplan in Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb erstellt, anhand dessen die Lernfortschritte verfolgt werden können.

Wo findet der Unterricht statt?

Der Unterricht findet in der Regel in den Räumlichkeiten von Bildungsträgern statt, die die abH auch anbieten. Zum Personal der Bildungsträger gehören Fachlehrer und Sozialpädagogen.

Wo müssen die abH beantragt werden?

Über die Teilnahme an abH entscheidet die Berufsberatung der Arbeitsagentur. Gefördert werden nur solche Auszubildende, bei denen Verlauf oder Abschluss der Ausbildung gefährdet sind oder ein Abbruch der Ausbildung droht. Erforderlich ist die schriftliche Einverständniserklärung des Ausbildungsbetriebes.

Wer trägt die Kosten der abH?

Die Kosten der abH trägt die zuständige Agentur für Arbeit. Wird der Azubi vom Betrieb für abH freigestellt, kann dem Betrieb die Ausbildungsvergütung von der Arbeitsagentur anteilig ersetzt werden.

Wie lange werden die abH bewilligt?

Bewilligt werden die abH in der Regel für ein Jahr und müssen dann jeweils neu beantragt werden. Insgesamt kann der Auszubildende abH von Ausbildungsbeginn bis Ausbildungsende in Anspruch nehmen, wenn die Voraussetzungen hierfür vorliegen.

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